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Business & Strategy Studio

Logo oder Marke? Was du brauchst, wenn du "ein Branding" willst

vor 5 Tagen
3 Min. Lesezeit

Oct 1, 2026 · @Sarah


Viele Selbstständige sagen «Ich brauche ein Branding» und meinen damit ein neues Logo, vielleicht noch Farben und Schriften. Das ist nachvollziehbar, denn das Logo ist der sichtbarste Teil einer Marke. Es ist aber nur ein kleiner Teil davon. Wer das verwechselt, investiert in eine schöne Oberfläche und wundert sich, dass sich bei den Kundenanfragen nichts ändert.


Branding und Marke

Was eine Marke ist

Eine Marke ist das Bild, das andere von deinem Unternehmen im Kopf haben. Es entsteht aus allem, was Menschen mit dir erleben: wie du auftrittst, was du sagst, wie du arbeitest und wie sich die Zusammenarbeit anfühlt. Das Logo hilft, dieses Bild visuell zu verankern. Erzeugen kann es das Bild nicht.

Dieses Bild kann und sollte deshalb durchaus bewusst gestaltet werden. Um dies strategisch erfolgreich zu tun, müssen wir voerst ein paar Begriffe kennenlernen.


Vier Begriffe, die oft vermischt werden

•        Markenstrategie: Sie legt fest, wofür du stehst, für wen du da bist und worin du dich von anderen unterscheidest. Sie ist die Grundlage für alles Weitere.

•        Positionierung:  Das ist der Teil der Markenstrategie, der sagt, wofür die Marke steht.

•        Markenidentität: Sie beschreibt, wie sich deine Marke zeigt: Werte, Persönlichkeit, Tonalität und die Art, wie du kommunizierst.

•        Corporate Design: Es übersetzt die Identität in ein visuelles System aus Logo, Farben, Schriften, Bildsprache und Gestaltungsregeln.

Diese Reihenfolge ist wichtig. Ein Corporate Design ohne Strategie sieht vielleicht gut aus, sagt aber nichts Bestimmtes aus. Es lässt sich nicht begründen, warum es so aussieht und nicht anders. Das wird spätestens dann zum Problem, wenn du neue Unterlagen brauchst und niemand weiss, nach welchen Kriterien sie gestaltet werden sollen.


Warum ein neues Logo selten reicht

Ein neues Logo wird oft dann bestellt, wenn etwas nicht mehr stimmt: Die Anfragen passen nicht, die Preise stehen unter Druck, der Auftritt wirkt veraltet. Das Logo ist dabei selten die Ursache. Meist liegt das Problem eine Ebene tiefer, bei einer unklaren Positionierung oder einem Angebot, das schwer zu verstehen ist.

Ein neues Logo kann diese Probleme eine Weile überdecken. Gelöst sind sie damit nicht. Nach ein, zwei Jahren stehst du wieder am gleichen Punkt, nur mit einem anderen Logo.


Woran du erkennst, dass es um Strategie geht

Diese Anzeichen sprechen dafür, dass du zuerst an der Strategie arbeiten solltest:

•        Du kannst nicht in einem Satz sagen, wofür dein Unternehmen steht.

•        Du bekommst Anfragen, die nicht zu deinem Angebot passen.

•        Kundinnen vergleichen dich vor allem über den Preis.

•        Website, Offerten und LinkedIn-Profil erzählen unterschiedliche Geschichten.

•        Du zögerst, wenn dich jemand fragt, was dich von anderen unterscheidet.

Treffen mehrere Punkte zu, bringt ein neues Logo wenig. Weisst du hingegen genau, wofür du stehst, und dein Auftritt zeigt das nicht mehr, ist ein neues Design der richtige Schritt.


Was ein gutes Branding-Projekt umfasst

Ein solides Branding beginnt mit Fragen, nicht mit Entwürfen. Wer bist du, für wen arbeitest du, was sollen andere über dich sagen? Daraus entstehen eine Positionierung und eine Markenidentität, die sich in Worten beschreiben lassen. Erst dann folgt die Gestaltung.

Für kleinere Unternehmen muss das kein grosses Projekt sein. Wichtig ist, dass die Gestaltung auf einer klaren Grundlage steht. Dann kannst du später Texte, Offerten oder eine neue Website darauf aufbauen, ohne jedes Mal von vorne zu beginnen.

Du überlegst, ob du ein neues Logo oder eine klarere Marke brauchst? In einem unverbindlichen Gespräch klären wir bei Yellow Brick, wo du stehst und was als Nächstes sinnvoll ist. Gespräch vereinbaren


 
 
 

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